Westmalle Dubbel

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Beschreibung

Die Anfänge der Zisterzienserabtei Westmalle (Abdij van Onze-Lieve-Vrouw van het Heilig Hart) gehen auf das Jahr 1794 zurück. 1836 wurde sie offiziell zu einer Abtei erhoben. Im gleichen Jahr wurde die Brauerei eröffnet, weil den Mönchen empfohlen wurde das örtliche Volksgetränk zu ihren Mahlzeiten zu sich zu nehmen und das war in Flandern traditionell Bier. Jahrelang braute die Abtei ausschließlich für den eigenen Konsum und erst 1856 fingen die Mönche an gelegentlich Bier an ihrer Pforte zu verkaufen. Mit Erfolg, denn die Brauerei musste 1865 und 1897 vergrößert werden. 1921 entschieden die Mönche ihr Bier über den kommerziellen Bierhandel zu vertreiben. Dadurch stiegen die Verkäufe exponentiell und die Abtei musste in den 1930er Jahren einen neuen Brausaal, eine Gärkammer und ein Atelier bauen. Einige dieser Gebäude werden auch heute noch genutzt. 1934 braute die Brauerei ihr erstes starkes Pale Ale und nannte es "Tripel", weil der Alkoholgehalt dieses Bier dem Dreifachen ihres für den Eigenkonsum gebrauten Bieres entsprach. Damit war Westmalle die erste Brauerei, die den Term "Tripel" zur Kommerzialisierung ihres Biers benutzte.


Das Westmalle Dubbel ist ein dunkles, rotbraunes Starkbier. Der langsame Brauprozess und die Nachgärung in der Flasche machen es zu einem angenehm komplexen Bier, mit Noten von Karamell, Malz und fruchtigen Aromen. Die Abtei braut schon seit 1856 ein dunkles Trappistenbier. 1926 passten sie das Rezept an, indem sie die Zutaten verdoppelten und das Bier zu seinem Namen "Dubbel" kam. Es lässt sich problemlos lagern.


Alle Produkte der Abtei Westmalle tragen das Label Authentic Trappist Product. Dieses Label wurde 1997 mit dem Ziel gegründet die kommerzielle Verwendung des Trappistennamens durch Unternehmen zu unterbinden. Um dieses Label zu erhalten, müssen 3 Voraussetzungen erfüllt werden:
- Die Produkte müssen in der Abtei oder in unmittelbarer Nähe davon hergestellt werden.
- Die Herstellung muss unter Aufsicht der Trappisten erfolgen.
- Die Erträge decken die Bedürfnisse der Klostergemeinschaft und eventuelle Überschüsse werden ausschließlich für karitative Zwecke, Umweltprojekte oder zur Solidarität innerhalb des Trappisten-Ordens verwendet.

Die Abtei Westmalle braut zwei kommerziell erhältliche Biere, die unter dem Namen Westmalle im Handel erhältlich sind und ein Bier, das Westmalle Extra, nur für den Eigenkonsum.


Ratebeer.com Wertung: 98 / 100 / 3,90
Stil: Dubbel, Trappistenbier
Alkohol: 7,0%
Bitterkeit: 29 IBU
Erhältlich: 33 cl (Kronkorken), 75 cl (Kronkorken)